Eigentlich eine gute Zusammenfassung der Lage. Nur gibt es keinen einzigen Lösungsansatz, Hoeneß wird nicht mehr der Heilsbringer sein und anderes Personal sowohl auf dem Platz wie in der Führung dürfte so schnell nicht zu beschaffen sein.
Es muss Hoeneß endgültig aus dem Verein scheiden. ENDgültig. Und der Rest muss sich dann behaupten gegeneinander. Und wer zu schwach ist, fliegt.
Bei Hoeneß ist es inzwischen auch eine scheiß gefährliche Situation.
Da er anscheinend aus rein emotionaler Perspektive Dinge betrachtet und alle Fakten ignoriert.
Weiter gesponnen gibt es immernoch genauso viele sog. Hoeneß Fans, die jede Entscheidung blind mittragen und ihn unterstützen, völlig egal wie absurd diese auch scheinen mag.
In dieser Konstellation gerät der Verein zunehmend in einen Strudel, wo es allen Anschein nach unmöglich ist rationale Entscheidungen zu treffen. Ansonsten würde man nicht nur Brazzos Arbeit anders bewerten!
Hoeneß der Bewahrer des Traditionsfussballs haut wieder mal einen raus:
Wenn die Bundesliga – das gilt nicht für Bayern München – nicht darüber nachdenkt, die 50+1-Regel aufzulösen, werden wir große Probleme haben, international auf Dauer mithalten zu können“, erklärte Hoeneß, der sich in der Vergangenheit noch deutlich gegen Investoren in der Bundesliga ausgesprochen hatte
Für was gibt es eigentlich 50+1 ? Was ist der Hintergrund dieser Regel ?
Ich seh darin eigentlich nur Nachteile und einen Eingriff in den freien Willen der Vereinsmitglieder...
(20.06 2022, 16:34)Cookie Monster schrieb: [ -> ]Für was gibt es eigentlich 50+1 ? Was ist der Hintergrund dieser Regel ?
Ich seh darin eigentlich nur Nachteile und einen Eingriff in den freien Willen der Vereinsmitglieder...
Dürfte ja wohl klar sein, damit Investoren nicht die Mehrheitsrechte bekommen können.
(20.06 2022, 16:34)Cookie Monster schrieb: [ -> ]Für was gibt es eigentlich 50+1 ? Was ist der Hintergrund dieser Regel ?
Ich seh darin eigentlich nur Nachteile und einen Eingriff in den freien Willen der Vereinsmitglieder...
Das Geflecht aus Verein, zugehöriger GmbH/AG/etc und eventuell noch einer Geschäftsführenden GmbH dazwischen kann ich nicht ausreichend gut navigieren, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass bei einem Anteilsverkauf die Mitglieder des Vereins nicht befragt werden müssten. Hannover 96 und Martin Kind wollten ja eine Ausnahme nach dem „Lex Leverkusen“ erwirken, die Vereinsmitglieder hatten dem darauf präventiv einen Riegel vorgeschoben und die Satzung geändert.
(20.06 2022, 17:04)Gil schrieb: [ -> ] (20.06 2022, 16:34)Cookie Monster schrieb: [ -> ]Für was gibt es eigentlich 50+1 ? Was ist der Hintergrund dieser Regel ?
Ich seh darin eigentlich nur Nachteile und einen Eingriff in den freien Willen der Vereinsmitglieder...
Dürfte ja wohl klar sein, damit Investoren nicht die Mehrheitsrechte bekommen können.
So klar finde ich das wie gesagt nicht. Denn ob ein Investor kommen darf oder nicht entscheidet ja der Verein bzw. deren Mitglieder. Wieso die bei der Wahl und Findung eines Investors so stark eingeschränkt werden sollen habe ich nie verstanden. Schlussendlich ist es die freie Entscheidung eines jeden Vereins.
Bisher kenne ich keinen Verein der sich gegen einen Investor ausgesprochen hat. Meist mit Nachteilen. Siehe Sechzig, Türk Gücü, Hertha.
(20.06 2022, 23:42)BayernBerniB schrieb: [ -> ]Bisher kenne ich keinen Verein der sich gegen einen Investor ausgesprochen hat. Meist mit Nachteilen. Siehe Sechzig, Türk Gücü, Hertha.
…Lautern, Uerdingen…
Bei Hertha sehe ich noch keine Nachteile. Die Spielerkäufe waren nur (bis jetzt) suboptimal.
Da ist der Verein noch nicht verloren.