18.01 2015, 18:09
@Dremmler: Du solltest mal den ganzen Kommentar lesen bevor du nur einzelne Abschnitte aussuchst, die du leicht gegenargumentieren kannst. So ergibt diese Diskussion wenig Sinn.
(18.01 2015, 17:57)Dremmler schrieb: [ -> ]Das beweist mir einfach nur, dass das Thema viel zu komplex ist, um es hier auszudiskutieren.(18.01 2015, 16:19)Jano schrieb: [ -> ]Wer sagt denn , dass es diesen Dialog nicht gibt?
Bayern hatte sogar Dubai schon als 1B- Lösung vorsichtshalber fest gebucht.
Also hatte man sich anscheinend intern damit auseinander gesetzt.
Oho, Dubai statt Katar, da haben die Veantwortlichen aber ordentlich nachgedacht. Das ist allenfalls ein gradueller Unterschied. Außerdem ging es in erster Linie um das Testspiel. Denn während man die Auswahl des Ortes für das Trainingslager noch mit irgendwelchen Erforderlichkeiten (Klima o.ä.) begründen könnte, gibt es für das Testspiel bei den Saudis keinen sachlichen Grund (außer - kolportiert - 2 Mio Antrittsgeld).
Und die Behauptung, es ginge um die Fans vor Ort, ist reichlich vordergründig. Mit einem Auftritt in solchen Ländern spielt man immer in erster Linie für den Potentaten und stützt diesen damit (indirekt). Al-Hilal hat eine enge Bindung ans Königshaus, der jetzige Präsident ist ein Mitglied des saudischen Königshauses, der vorherige Präsident war ebenfalls ... ... jaja, ihr wisst schon, worauf ich hinaus möchte.
Wer nach wie vor meint, der Auftrit habe nichts mit Politik zu tun, der verschließt die Augen vor der Realität. Letztlich macht der FCB nichts anderes, als Künstler, die für ordentliche Gage auf Privatfeiern von Diktatoren ihre Kunst zum besten geben (Beyonce/MCarey beim Gaddafi-Clan, JLopez u diversen Anlässen). Wenn wir das eine lächerlich finden, können wir das andere gutheißen?
Und die Pointe zum Schluss. Da schreibt man sich die Vedienste eines Landauer groß auf die Fahnen und spielt dann ohne Not für ein bisschen Zaster im Hort des Antisemitismus.
Aber Stopp! So war es doch bestimmt gar nicht. Der FCB wollte mit seinem Auftritt bei den Saudis ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und für Pluralität und Toleranz werben - sie habens halt bloß nicht richtig rübergebracht.
(18.01 2015, 16:46)Flogs schrieb: [ -> ]Und was die Bestrafung eines Journalisten mit Peitschenhiebe anbelangt. Das klingt nicht nur grausam, sondern ist es auch. Aber grausam ist es auch für die 36 Menschen, die alleine 2014 und 2015 in den USA mittels Todesstrafe hingerichtet worden sind. Hier hat auch keiner in der Sommerpause gegen die USA Reise protestiert.
(19.01 2015, 18:29)Dennis schrieb: [ -> ]Im Moment der meist gelesene Artikel dort:
http://www.zeit.de/sport/2015-01/fcbayer...bien-katar
(19.01 2015, 18:29)Dennis schrieb: [ -> ]Im Moment der meist gelesene Artikel dort:
http://www.zeit.de/sport/2015-01/fcbayer...bien-katar
(19.01 2015, 20:04)dreas schrieb: [ -> ](19.01 2015, 18:29)Dennis schrieb: [ -> ]Im Moment der meist gelesene Artikel dort:
http://www.zeit.de/sport/2015-01/fcbayer...bien-katar
Er hat sich ja "Mühe" gegeben mit seinem Artikel,aber mal nen "Blick" vor die Haustür würde Ihm vielleicht auch gut tun. :roll:
(20.01 2015, 16:23)gkgyver schrieb: [ -> ]Wird eigentlich Schalke auch wie die Sau durchs Dorf getrieben? Die waren doch direkt neben uns.
(20.01 2015, 16:23)gkgyver schrieb: [ -> ]Ich will niemandem zu nahe treten, aber was soll überhaupt die Frage? Können die Mannschaften, die wir als Gegner hatten, irgendwas für fragwürdige Handlungen irgendwelcher Scheichs oder Despoten? Da fände ich ein Freundschaftsspiel gegen Frankfurt, mit Spenden der Einnahmen an Bruchhagen, deutlich verwerflicher.
(20.01 2015, 16:23)gkgyver schrieb: [ -> ]Dieser Scheich Ali-Irgendwas ist doch entrüstet davongerannt weil wir nicht zum Essen geblieben sind, also könnten sich die Medien mal entscheiden? Ist es schlecht den Scheich zu verärgern oder dort Testspiele zu veranstalten?
Zitat:Die Kritik an der Saudi-Arabien-Reise vom FC Bayern München zu einem Freundschaftsspiel gegen Al-Hilal reißt nicht ab. Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger monierte in der FAZ, "dass bei den Bayern Kommerz Ethik schlägt und sich im Zweifel auf die Seite des Geldbeutels gestellt wird. Das ist schade, aber überrascht mich nicht."