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Coronavirus: wie geht es weiter im Profifußball?
#1
Da das Thema Coronavirus auch den Fußball ordentlich aufwirbelt, dachte ich mir mal, dass ich dafür einen separaten Thread aufmache.

Und gleich vorweg: ja, Fußball ist jetzt erstmal zweitrangig, aber man sollte dennoch über die Zukunft des Fußballs diskutieren.


Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Gerade gelesen, dass es für Drosten vorstellbar ist, dass der Fußball auch noch im nächsten Jahr ohne volle Fußballstadien stattfindet. Dies würde sicherlich das Aus einiger Vereine bedeuten.
Auch für den Transfermarkt ist der Coronavirus und die Saisonunterbrechung ein Desaster. Für uns ist das vielleicht nicht ganz so dramatisch, aber wie sollen Mainz und Co. ihren Kader planen?


Ich bin mal gespannt, was die Verbände und UEFA/FIFA als Hilfe anbieten. Klar ist, dass auch hier sehr viele Existenzen bedroht werden und da müssen sich, wie auch in der freien Wirtschaft, solidarisch gezeigt werden, so weit es einem selbst möglich ist.

Für den Fußball kann das, klingt hart, aber auch ein Neustart sein. Die "Blase" ist nicht geplatzt, aber es zeigt, dass die Schere zu weit auseinander ist und viele Vereine eben von Spieltag zu Spieltag leben. Ein Gehaltscut wäre wahrscheinlich jetzt am besten, aber ob da alle mitziehen?
Taktik? Wird überbewertet in München. Geht's raus und spielt's Fußball ist das Motto.

-§3 des hoenißschen Grundgesetz.
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#2
Ich persönlich sehe dunkle Zeiten auf einige Teams und auch Ligen zukommen.

Keiner weiß derzeit so richtig wie es weiter geht.
Schon jetzt ist die Verunsicherung groß.

Zuschauereinnahmen, Fernsehgelder fehlen jetzt schon. Sponsoren und Investoren werden abspringen. Zum einen, weil es weniger attraktiv ist, zum anderen, weil sie sich es schlicht nicht mehr leisten können. Man denke nur mal an VW oder Qatar Airways, die massive Umsatz-und Gewinneinbrüche haben. Zuschauereinnahmen werden evtl auch sinken, sobald sie wieder zugelassen werden. Ganz einfach, weil viele die Eintrittspreise nicht mehr stemmen können und sie dadurch sinken.

Auch der Transfermarkt wird seinen Peak erstmal erreicht haben. Nach all den genannten Gründen wird es nur noch wenige Vereine geben die sich die Ablösen und Gehälter von vor der Krise leisten können.

So makaber es klingt. Der FC Bayern könnte zum ersten Mal von seinem Festgeldkonto profitieren.

Alles in allem wird es also auch im Profifußball eine Entschleunigung geben.

Dies ist meine persönliche Einschätzung.
Hier könnt so´n komischer Spruch stehen...
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#3
(21.03 2020, 16:54)Jano schrieb:  Ich persönlich sehe dunkle Zeiten auf einige Teams und auch Ligen zukommen.

Keiner weiß derzeit so richtig wie es weiter geht.
Schon jetzt ist die Verunsicherung groß.

Zuschauereinnahmen, Fernsehgelder fehlen jetzt schon. Sponsoren und Investoren werden abspringen. Zum einen, weil es weniger attraktiv ist, zum anderen, weil sie sich es schlicht nicht mehr leisten können. Man denke nur mal an VW oder Qatar Airways, die massive Umsatz-und Gewinneinbrüche haben. Zuschauereinnahmen werden evtl auch sinken, sobald sie wieder zugelassen werden. Ganz einfach, weil viele die Eintrittspreise nicht mehr stemmen können und sie dadurch sinken.

Auch der Transfermarkt wird seinen Peak erstmal erreicht haben. Nach all den genannten Gründen wird es nur noch wenige Vereine geben die sich die Ablösen und Gehälter von vor der Krise leisten können.

So makaber es klingt. Der FC Bayern könnte zum ersten Mal von seinem Festgeldkonto profitieren.

Alles in allem wird es also auch im Profifußball eine Entschleunigung geben.

Dies ist meine persönliche Einschätzung.

Es wird, wenn diese Entwicklung so weitergeht - und es ist nicht absehbar, warum es nicht so sein sollte - mehr geben als eine Entschleunigung.
Sollte Drosten Recht haben - und er ist nicht der Einzige, der das so sieht - werden wir vermutlich noch etwas ganz anderes erleben.
Welcher Verein - und nicht nur im Fußball - außer den ganz Großen und den Milliardärgeführten kann es sich denn leisten, bis zum nächsten Frühjahr ohne Einnahmen zu existieren?
Und selbst die ja immer als geschlossene Systeme bezeichneten NFL, NBA, NHL werden ohne Einnahmen nicht lange überleben.
Und die wichtigsten Einnahmen sind eben nicht nur die Zuschauereinnahmen, sondern die Werbeeinnahmen und daraus resultierend die Fernsehgelder.

Und diese Einnahmen wird es nur dann geben, wenn das entsprechende Interesse da ist.
Kein Interesse, weil keine Fans, keine Abos, kein Merchandising - heißt keiner sieht die Werbung, also kann man sie sich sparen.
Ohne Werbeeinnahmen keine Fernsehverträge! Ohne Interesse - kein Sponsoring, weil - sieht ja keiner!
Nur die allerwenigsten Sponsoren tun dies aus Vereinsverbundenheit. Die meisten, weil sie sich etwas davon versprechen.
Ohne Interesse von außen - was soll das bringen.

Und wenn das öffentliche Leben über einen längeren Zeitraum derart eingeschränkt wird, werden sich eben auch viele Menschen vielleicht fragen, was eigentlich am Verein XY so wichtig ist. Und sie werden sich fragen, ob andere Dinge nicht viel wichtiger sind - und völlig weg vom Fußball - muss man denn unbedingt am Samstag... , muss man denn bis... fahren um denen..., muss man denn ein Abo haben, um dann...., braucht man denn wirklich ein...!
Das gilt für viele Bereiche.
Und wenn viele Menschen gerade in dieser Zeit die Erfahrung machen, dass es in ihrem Leben viel wichtigere Dinge gibt, als den Verein XY, dann wird sich das entsprechend auswirken.
Und wie sich das letztlich auswirkt, kann noch keiner beurteilen.
Wenn du in deinem Leben vor Situationen standest, wo die Gefahr bestand, dass du sie nicht unbeschadet überstehst und du hast sie überstanden, dann gewichtest du viele Dinge völlig anders. Und das wird vielen in nächster Zeit so gehen.
Nicht nur hier, sondern in vielen Ländern.
Mit 18 glaubt der Österreicher, er sei Pele; mit 20 er sei Beckenbauer; mit 25 merkt er dass er Österreicher ist - Max Merkel
Antworten

#4
(21.03 2020, 17:31)Roberto52 schrieb:  
(21.03 2020, 16:54)Jano schrieb:  Ich persönlich sehe dunkle Zeiten auf einige Teams und auch Ligen zukommen.

Keiner weiß derzeit so richtig wie es weiter geht.
Schon jetzt ist die Verunsicherung groß.

Zuschauereinnahmen, Fernsehgelder fehlen jetzt schon. Sponsoren und Investoren werden abspringen. Zum einen, weil es weniger attraktiv ist, zum anderen, weil sie sich es schlicht nicht mehr leisten können. Man denke nur mal an VW oder Qatar Airways, die massive Umsatz-und Gewinneinbrüche haben. Zuschauereinnahmen werden evtl auch sinken, sobald sie wieder zugelassen werden. Ganz einfach, weil viele die Eintrittspreise nicht mehr stemmen können und sie dadurch sinken.

Auch der Transfermarkt wird seinen Peak erstmal erreicht haben. Nach all den genannten Gründen wird es nur noch wenige Vereine geben die sich die Ablösen und Gehälter von vor der Krise leisten können.

So makaber es klingt. Der FC Bayern könnte zum ersten Mal von seinem Festgeldkonto profitieren.

Alles in allem wird es also auch im Profifußball eine Entschleunigung geben.

Dies ist meine persönliche Einschätzung.

Es wird, wenn diese Entwicklung so weitergeht - und es ist nicht absehbar, warum es nicht so sein sollte - mehr geben als eine Entschleunigung.
Sollte Drosten Recht haben - und er ist nicht der Einzige, der das so sieht - werden wir vermutlich noch etwas ganz anderes erleben.
Welcher Verein - und nicht nur im Fußball - außer den ganz Großen und den Milliardärgeführten kann es sich denn leisten, bis zum nächsten Frühjahr ohne Einnahmen zu existieren?
Und selbst die ja immer als geschlossene Systeme bezeichneten NFL, NBA, NHL werden ohne Einnahmen nicht lange überleben.
Und die wichtigsten Einnahmen sind eben nicht nur die Zuschauereinnahmen, sondern die Werbeeinnahmen und daraus resultierend die Fernsehgelder.

Und diese Einnahmen wird es nur dann geben, wenn das entsprechende Interesse da ist.
Kein Interesse, weil keine Fans, keine Abos, kein Merchandising - heißt keiner sieht die Werbung, also kann man sie sich sparen.
Ohne Werbeeinnahmen keine Fernsehverträge! Ohne Interesse - kein Sponsoring, weil - sieht ja keiner!
Nur die allerwenigsten Sponsoren tun dies aus Vereinsverbundenheit. Die meisten, weil sie sich etwas davon versprechen.
Ohne Interesse von außen - was soll das bringen.

Und wenn das öffentliche Leben über einen längeren Zeitraum derart eingeschränkt wird, werden sich eben auch viele Menschen vielleicht fragen, was eigentlich am Verein XY so wichtig ist. Und sie werden sich fragen, ob andere Dinge nicht viel wichtiger sind - und völlig weg vom Fußball - muss man denn unbedingt am Samstag... , muss man denn bis... fahren um denen..., muss man denn ein Abo haben, um dann...., braucht man denn wirklich ein...!
Das gilt für viele Bereiche.
Und wenn viele Menschen gerade in dieser Zeit die Erfahrung machen, dass es in ihrem Leben viel wichtigere Dinge gibt, als den Verein XY, dann wird sich das entsprechend auswirken.
Und wie sich das letztlich auswirkt, kann noch keiner beurteilen.
Wenn du in deinem Leben vor Situationen standest, wo die Gefahr bestand, dass du sie nicht unbeschadet überstehst und du hast sie überstanden, dann gewichtest du viele Dinge völlig anders. Und das wird vielen in nächster Zeit so gehen.
Nicht nur hier, sondern in vielen Ländern.
Unterschreibe ich in allen Punkten
Hier könnt so´n komischer Spruch stehen...
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#5
(21.03 2020, 17:48)Jano schrieb:  
(21.03 2020, 17:31)Roberto52 schrieb:  
(21.03 2020, 16:54)Jano schrieb:  Ich persönlich sehe dunkle Zeiten auf einige Teams und auch Ligen zukommen.

Keiner weiß derzeit so richtig wie es weiter geht.
Schon jetzt ist die Verunsicherung groß.

Zuschauereinnahmen, Fernsehgelder fehlen jetzt schon. Sponsoren und Investoren werden abspringen. Zum einen, weil es weniger attraktiv ist, zum anderen, weil sie sich es schlicht nicht mehr leisten können. Man denke nur mal an VW oder Qatar Airways, die massive Umsatz-und Gewinneinbrüche haben. Zuschauereinnahmen werden evtl auch sinken, sobald sie wieder zugelassen werden. Ganz einfach, weil viele die Eintrittspreise nicht mehr stemmen können und sie dadurch sinken.

Auch der Transfermarkt wird seinen Peak erstmal erreicht haben. Nach all den genannten Gründen wird es nur noch wenige Vereine geben die sich die Ablösen und Gehälter von vor der Krise leisten können.

So makaber es klingt. Der FC Bayern könnte zum ersten Mal von seinem Festgeldkonto profitieren.

Alles in allem wird es also auch im Profifußball eine Entschleunigung geben.

Dies ist meine persönliche Einschätzung.

Es wird, wenn diese Entwicklung so weitergeht - und es ist nicht absehbar, warum es nicht so sein sollte - mehr geben als eine Entschleunigung.
Sollte Drosten Recht haben - und er ist nicht der Einzige, der das so sieht - werden wir vermutlich noch etwas ganz anderes erleben.
Welcher Verein - und nicht nur im Fußball - außer den ganz Großen und den Milliardärgeführten kann es sich denn leisten, bis zum nächsten Frühjahr ohne Einnahmen zu existieren?
Und selbst die ja immer als geschlossene Systeme bezeichneten NFL, NBA, NHL werden ohne Einnahmen nicht lange überleben.
Und die wichtigsten Einnahmen sind eben nicht nur die Zuschauereinnahmen, sondern die Werbeeinnahmen und daraus resultierend die Fernsehgelder.

Und diese Einnahmen wird es nur dann geben, wenn das entsprechende Interesse da ist.
Kein Interesse, weil keine Fans, keine Abos, kein Merchandising - heißt keiner sieht die Werbung, also kann man sie sich sparen.
Ohne Werbeeinnahmen keine Fernsehverträge! Ohne Interesse - kein Sponsoring, weil - sieht ja keiner!
Nur die allerwenigsten Sponsoren tun dies aus Vereinsverbundenheit. Die meisten, weil sie sich etwas davon versprechen.
Ohne Interesse von außen - was soll das bringen.

Und wenn das öffentliche Leben über einen längeren Zeitraum derart eingeschränkt wird, werden sich eben auch viele Menschen vielleicht fragen, was eigentlich am Verein XY so wichtig ist. Und sie werden sich fragen, ob andere Dinge nicht viel wichtiger sind - und völlig weg vom Fußball - muss man denn unbedingt am Samstag... , muss man denn bis... fahren um denen..., muss man denn ein Abo haben, um dann...., braucht man denn wirklich ein...!
Das gilt für viele Bereiche.
Und wenn viele Menschen gerade in dieser Zeit die Erfahrung machen, dass es in ihrem Leben viel wichtigere Dinge gibt, als den Verein XY, dann wird sich das entsprechend auswirken.
Und wie sich das letztlich auswirkt, kann noch keiner beurteilen.
Wenn du in deinem Leben vor Situationen standest, wo die Gefahr bestand, dass du sie nicht unbeschadet überstehst und du hast sie überstanden, dann gewichtest du viele Dinge völlig anders. Und das wird vielen in nächster Zeit so gehen.
Nicht nur hier, sondern in vielen Ländern.
Unterschreibe ich in allen Punkten

Nimm dir das, was sich zur Zeit in Norditalien in Bergamo abspielt - glaubst du, dass es da im Moment, von ein paar Einzelnen abgesehen, irgendeinen interessiert, ob und gegen wen und wann - oder ob nicht Bergamo dieses CL-Viertelfinale spielt.
Mit 18 glaubt der Österreicher, er sei Pele; mit 20 er sei Beckenbauer; mit 25 merkt er dass er Österreicher ist - Max Merkel
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#6
Also die Gefahr, dass das allgemeine Interesse am Fußball nachhaltig nachlässt, seh ich nicht. Problematisch wird eher, dass für die Vereine kein Geld reinkommt und noch keiner so richtig weiß, wie lange das jetzt so weitergeht. Gehälter müssen ja weiter bezahlt werden. Glaube da wird man nicht an Geisterspielen vorbeikommen. Man wird mit aller Macht versuchen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Für viele Vereine gehts da sicherlich um die Existenz.

┬┴┬┴┤(・_├┬┴┬┴
Antworten

#7
(21.03 2020, 18:44)Boeschner schrieb:  Also die Gefahr, dass das allgemeine Interesse am Fußball nachhaltig nachlässt, seh ich nicht. Problematisch wird eher, dass für die Vereine kein Geld reinkommt und noch keiner so richtig weiß, wie lange das jetzt so weitergeht. Gehälter müssen ja weiter bezahlt werden. Glaube da wird man nicht an Geisterspielen vorbeikommen. Man wird mit aller Macht versuchen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Für viele Vereine gehts da sicherlich um die Existenz.

Davon ist ja auch nicht die Rede.
Aber Fußball und Fußball ist eben nicht das Gleiche.
Und viele Vereine - nicht nur im Fußball - werden nicht bis zum nächsten Frühjahr durchhalten.
Und viele werden vielleicht ein anderes Hobby entdecken.
Und viele werden vielleicht demnächst andere Dinge am Wochenende für wichtiger halten.

Und solange es so etwas wie Ausgangsbeschränkungen in den Ländern gibt, wird es garantiert auch keine Geisterspiele geben.
Die Länder werden sich nicht lächerlich machen.
Mit 18 glaubt der Österreicher, er sei Pele; mit 20 er sei Beckenbauer; mit 25 merkt er dass er Österreicher ist - Max Merkel
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#8
Um es in den Worten unseres Bundeskanzlers Kurz zu sagen: „Die Welt wird danach anders aussehen.“


Ich denke auch, dass es im Fußball einen grundlegenden Sinneswandel geben wird. Die Blase ist geplatzt, der Fußball ist wirtschaftlich gesehen am Boden. Die finanzstarken Teams müssen jetzt Solidarität zeigen und zurück auf den Boden kommen. Anders wird dieser Sport keine Zukunft haben !
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#9
(21.03 2020, 18:44)Boeschner schrieb:  Also die Gefahr, dass das allgemeine Interesse am Fußball nachhaltig nachlässt, seh ich nicht. Problematisch wird eher, dass für die Vereine kein Geld reinkommt und noch keiner so richtig weiß, wie lange das jetzt so weitergeht. Gehälter müssen ja weiter bezahlt werden. Glaube da wird man nicht an Geisterspielen vorbeikommen. Man wird mit aller Macht versuchen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Für viele Vereine gehts da sicherlich um die Existenz.

Wir haben heute in Italien 800 neue Todesfälle. Wir haben Spanien, das spätestens in vier Tagen ähnliche Zustände wie Italien haben wird.

In Deutschland fängt man jetzt erst an Maßnahmen zu setzen. In Österreich wurden die Maßnahmen bis mindestens Ostermontag verlängert. Wir haben allein seit Montag 100.000 Arbeitslose beim AMS gemeldet.


Wer denkt jetzt noch an Fußball oder Geisterspiele ?
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#10
(21.03 2020, 19:38)Cookie Monster schrieb:  
(21.03 2020, 18:44)Boeschner schrieb:  Also die Gefahr, dass das allgemeine Interesse am Fußball nachhaltig nachlässt, seh ich nicht. Problematisch wird eher, dass für die Vereine kein Geld reinkommt und noch keiner so richtig weiß, wie lange das jetzt so weitergeht. Gehälter müssen ja weiter bezahlt werden. Glaube da wird man nicht an Geisterspielen vorbeikommen. Man wird mit aller Macht versuchen, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Für viele Vereine gehts da sicherlich um die Existenz.

Wir haben heute in Italien 800 neue Todesfälle. Wir haben Spanien, das spätestens in vier Tagen ähnliche Zustände wie Italien haben wird.

In Deutschland fängt man jetzt erst an Maßnahmen zu setzen. In Österreich wurden die Maßnahmen bis mindestens Ostermontag verlängert. Wir haben allein seit Montag 100.000 Arbeitslose beim AMS gemeldet.


Wer denkt jetzt noch an Fußball oder Geisterspiele ?

Da haben sich doch schon diverse Virologen klar geäußert - dieses Jahr nicht mehr!
Und was dann im nächsten Frühjahr noch übrig ist, wird man sehen.
Mit 18 glaubt der Österreicher, er sei Pele; mit 20 er sei Beckenbauer; mit 25 merkt er dass er Österreicher ist - Max Merkel
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