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Borussia Mönchengladbach
Welchen nahmhaften Trainer, außer Klopp, gibts denn der nicht zu groß sie ist?

Und ein Schmankerl:

Gegen Mittag spricht Favre mit der Klubführung. Zu diesem Zeitpunkt sagt Mittelfeldspieler Granit Xhaka noch: „Wir kennen den Trainer seit Jahren, er ist kein Typ, der einfach alles hinschmeißt. Er wird uns nicht im Stich lassen.“
Mein Herz schlägt gleich doppelt Rot-Weiß!!! [Bild: icon_fc_koeln.png] FCB
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(20.09 2015, 22:18)DerKölner schrieb: Welchen nahmhaften Trainer, außer Klopp, gibts denn der nicht zu groß sie ist?

Und ein Schmankerl:

Gegen Mittag spricht Favre mit der Klubführung. Zu diesem Zeitpunkt sagt Mittelfeldspieler Granit Xhaka noch: „Wir kennen den Trainer seit Jahren, er ist kein Typ, der einfach alles hinschmeißt. Er wird uns nicht im Stich lassen.“

Magath, Slomka,... Gibt doch ein paar Feuerwehrmänner, die im Moment nix zu tun haben
Für die Mannschaft ist das natürlich echt bitter,vor allem dass er hinschmeißt, nur Stunden nachdem Xhaka ihn noch als Trainer verteidigt. Ich persönlich finde das ziemlich schwach von Favre.
Dass Heynckes sich jetzt so einen Stress gibt glaube ich nicht. Und hoffe es nicht.


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Favre ist schon ne linke Bazille:

http://www.kicker.de/news/fussball/bunde...stich.html

Einfach an die Öffentlichkeit gehen weil man ihn nicht rauslassen will, wollte wohl sogar im Sommer gehen.
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"Borussia hat sich-ähnlich wie Bayern mit Herrn Guardiola und dessen "Spanisierung" der dortigen Mannschaft-in eine gewisse Abhängigkeit von Herrn Favre begeben, Sprich: es sind viele Spieler dabei aus der Schweiz, die mehr oder weniger nur wegen ihm gekommen sind.
Wird schwer, die nun zu halten, Verträge hin oder her."
Zitat aus einem Gladbach Forum
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Schön zu wissen, dass wir nicht die einzige Mannschaft sind, wo sich die Fans solch lächerliche Sorgen machen ;D
Taktik? Wird überbewertet in München. Geht's raus und spielt's Fußball ist das Motto.

-§3 des hoenißschen Grundgesetz.
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Was war das eigentlich mit Drmic?

Das war doch wieder entgegen favres System, hat Maxi wieder alleinmächtig gehandelt?

Wie bei De Jong damals setzt der Favre nen richtigen Stoßstürmer vor...
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(20.09 2015, 22:35)DerKölner schrieb: Favre ist schon ne linke Bazille:

http://www.kicker.de/news/fussball/bunde...stich.html

Einfach an die Öffentlichkeit gehen weil man ihn nicht rauslassen will, wollte wohl sogar im Sommer gehen.

Wenn ein Trainer nicht mehr will, weil er Selbstzweifel hat, die situationsbedingt auch völlig nachvollziehbar sind, kann der Verein doch nicht einfach sagen, dass sie die Kündigung nicht annehmen. Da bleibt Favre ja gar nichts anderes übrig als zu handeln. Das sind die bestätigten Fakten. Alles andere sind Spekulationen aus der Gerüchteküche.

Ganz grundsätzlich kann Favre in Gladbach mit den Möglichkeiten nur an Grenzen stoßen. Der Vergleich zu Berlin verbietet sich übrigens auch (in Sky 90 wurde darüber gesprochen), denn damals wollte Favre nicht gehen. In Berlin hat Preetz schon mehrfach Probleme mit den scheidenden Trainern gehabt. Favre und auch Babbel haben relativ deutlich an dessen Charakter gezweifelt. Die Erfahrung aus Berlin allerdings hat sicher etwas verändert bei Favre, denn Berlin ist damals trotz Trainerwechsel abgestiegen und das nach dem Erreichen der CL in der Vorsaison. Gladbach und Berlin sind Vereine, die mit den kurzfristigen Erfolgen in der Bundesliga nicht viel anzufangen wissen. Diese Vereine können nach einer guten Saison die Spieler nicht halten und sich gleichwertigen Ersatz dann nicht leisten. Ich denke, da muss man als wirklich sehr guter Trainer keine Lust drauf haben.
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Das könnten dann aber auch Spieler machen, also sich da so einfach rauswinden ist auch nicht richtig, den Verein so unter Druck setzen.

Bei Spielern kritisieren wir alle das ohne Unterlass, aber bei Favre ist es okay an die Medien zu gehen?
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(21.09 2015, 01:05)DerKölner schrieb: Das könnten dann aber auch Spieler machen, also sich da so einfach rauswinden ist auch nicht richtig.

Ein Trainer ist kein Spieler. Ein Trainer muss dann damit rechnen, dass er die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr arbeiten kann. Ein Spieler würde das niemals riskieren. Spieler wollen ja nicht zurücktreten, sondern sie wollen wechseln Wink Das ist eine ganz andere Hausnummer.

Ein Verein kann kein Interesse haben einen leitenden Angestellten zu beschäftigen, der den Job nicht mehr will. Für mich hat Favre sich nicht "link" verhalten, sondern Gladbach hätte ihn ernst nehmen müssen mit seiner Bitte um den Rücktritt.
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Und wenn sie ihn wenigstens für die englische Woche behalten wollten?

Damit sie sich umsehen können?
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(21.09 2015, 01:22)DerKölner schrieb: Und wenn sie ihn wenigstens für die englische Woche behalten wollten?

Damit sie sich umsehen können?

hätt i dad i war i
oder hätte hätte Fahradkette ^^

Das ist das Land der Spekulationen...
Gladbach weigert sich Favres Kündigung zu akzeptieren, weil sie ihn für die beste Lösung halten und auch in der Vergangenheit immer noch überzeugen konnten, weiter zu machen. Das würde bedeuten, sie nehmen ihn nicht ernst. Er hat daraufhin die einzig mögliche Karte gespielt: Tatsachen schaffen mit einer eigenen Pressemitteilung.
Hätten sie seine Kündigung mit der Premisse akzeptiert, dass er noch eine oder ein paar Wochen weiter macht, dann wäre seine Reaktion überzogen gewesen. Allerdings heißt es bisher, dass sie eben seine Kündigung nicht akzeptiert haben.

Grundsätzlich: Wenn ein Mensch einen Job nicht mehr ausüben kann, weil er keine Lösung mehr sieht, dann sollte er kündigen. Niemand ist unersetzlich. Leitende Angestellte werden nach dem Einreichen der Kündigung eigentlich zu 99% freigestellt. Das Vertrauen in eine 100%ige Leistung ist nicht mehr vorhanden. Das ist auch nicht vergleichbar mit Trainern, die z.B. wie Guardiola ihren Vertrag auslaufen lassen, auch wenn hier der Ausdruck "lame duck" oftamals zur Anwendung kommt. Allerdings ist es auch schon häufiger vorgekommen, dass diese Trainer dann trotzdem vorher gefeuert werden.

Was aber bleibt:
Favres Ansehen hat gelitten. Natürlich wäre es besser gewsen, wenn es diese Krise nicht gegeben hätte und er eine gute bis sehr gut Saison mit Gladbach runter gerissen hätte. Und ebenfalls wäre der Klopp Weg besser gewesen: Die Krise überstehen um dann noch mit einer positiven Tendenz die Geschichte Gladbach abzuschließen. Allerdings hat auch diese eine Hinrunde in 7 Jahren Dortmund Klopp verdammt geschadet. In unser aller Köpfen ist Klopp nun derjenige, der keine Alternative zur "Pressingmaschine" kennt... Und dann kommt auch noch Tuchel und macht es besser als Klopp. Dass da ganz viel vergessen wird, ist klar, aber die Vergangenheit interessiert halt niemanden. Und deswegen ist Favre nun vom strahlenden Retterhelden zu einer tragischen Figur geworden. Es ist aber ein weitaus schlimmerer Fall nicht eingetreten: Favre bleibt und alles läuft bis zum Ende der Saison schief. Das könnte theoretisch bis in den Abstiegskampf über die gesamte Saison ausarten. Das hätte Favre dann noch mehr geschadet.
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