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Wer wird neuer Trainer?
Das Problem liegt wohl eher in der Geschichte wie es zu Kovac überhaupt kommen konnte und wie man diesen jetzt am besten den Fans verkauft. Das wird hier gerne vergessen.

Hoeneß Begründung für Kovac ist, dass es mit zwei erfahrenen Trainern nicht gelangt hat die CL zu gewinnen und man es jetzt einfach mit dem unerfahrenen Trainer probiert. Sry, das ist doch für einen Präsidenten eines Weltvereins einfach peinlich. Da braucht man sich über Kritik auch nicht wundern, weil dieser Weg in der Vergangenheit auch schon mehrmals nicht funktioniert hat.

Meine Kritik richtet sich jedenfalls nicht primär an Kovac, sondern an den Klub für das Verhalten der letzten Monate.
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(06.05 2018, 23:46)Cookie Monster schrieb:  Das Problem liegt wohl eher in der Geschichte wie es zu Kovac überhaupt kommen konnte und wie man diesen jetzt am besten den Fans verkauft. Das wird hier gerne vergessen.

Hoeneß Begründung für Kovac ist, dass es mit zwei erfahrenen Trainern nicht gelangt hat die CL zu gewinnen und man es jetzt einfach mit dem unerfahrenen Trainer probiert. Sry, das ist doch für einen Präsidenten eines Weltvereins einfach peinlich. Da braucht man sich über Kritik auch nicht wundern, weil dieser Weg in der Vergangenheit auch schon mehrmals nicht funktioniert hat.

Meine Kritik richtet sich jedenfalls nicht primär an Kovac, sondern an den Klub für das Verhalten der letzten Monate.

Nun, ich finde es auch nicht gut, was Uli in letzter Zeit so treibt, aber es ist jetzt nunmal so, dass Kovac unser neuer Trainer ist und ich halte es einfach nicht für angebracht, ihm jetzt schon im Vorfeld jegliches Können als Trainer abzusprechen, nur weil er nicht die Wunschlösung war. Ist doch klar, dass Uli das so nicht nach außen kommuniziert, welcher Verein würde das schon tun?
Man muss die Dinge eben nehmen wie sie sind und ich finde Kovac ist, wenn man sich anschaut, wer nach der Tuchel-Absage noch im Rennen war, eine Lösung, die schon in Ordnung geht. Wir werden ja bald wissen, obs klappt.
"Tuchel wird bei QSG spektakulär scheitern und den Verein um Jahre zurückwerfen"

-Boeschner, kompetentestes Forenmitglied, April 2018 Wink
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Ich find dieses Prinzip "klar hat er keine Qualifikationen, aber lass ihn mal machen", für ein globales 700 Millionen Euro Unternehmen einfach nur Wahnsinn. Und grob fahrlässig.
Welches andere Unternehmen dieser Größe stellt bitte nach diesem Prinzip ein?

Ohne entsprechende Qualifikationen bekommst du heute in großen Unternehmen nicht mal einen Job als Sekretärin, aber wir als FC Bayern, Top 5 Club der Welt, besetzen nun offenbar im größeren Stil Positionen nach genau diesem Prinzip. Klar kann ich immer sagen, dass ich die Leute doch auch mal einfach machen lassen kann. Nur, welches große Unternehmen ist denn bitte so strohdämlich und stellt reihenweise unerfahrene Neulinge für elementare Positionen ein, wenn man sein Standing halten will, und wenn wir gleichzeitig sowohl die Strahlkraft als auch das Geld hätten, uns bei einigen der besten und erfahrensten Leuten auf der jeweiligen Position zu bedienen?
Geh doch mal in ein Bewerbungsgespräch bei einer großen Firma, und sag dem Gegenüber, dass dir zwar klar ist, dass vor der Tür 10 andere sitzen, die auf dem Lebenslauf mehr Erfolge, mehr Erfahrung usw nachweisen können, man dich doch aber bitte "einfach mal machen lassen" soll. Das Gespräch endet dann mit "Wir rufen Sie dann zurück".
Genau so werden bei uns aber aktuell Positionen vergeben, angefangen vom Sportdirektor, über den Trainer, bis hin zu den Nachwuchstrainern.

Dass man ab und an Risiken eingehen und auch mal was ausprobieren muss, wenn vielleicht keine besseren Alternativen vorhanden sind, meinetwegen. Aber das ist bei uns ja definitiv nicht der Fall. Da scheitert es an ganz anderer Stelle.
"Wo ordnen Sie das ein in Ihrer Karriere?" "Ja, irgendwo in der Mitte."
Philipp Lahm, nach dem WM Finale 2014
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(06.05 2018, 23:07)Cookie Monster schrieb:  
(06.05 2018, 22:57)gkgyver schrieb:  Es hängt aber vom Arbeitgeber und dem Vorgesetzten ab, wann und wie oft der Spieler eingesetzt wird. Für seine Arbeit bekommt der Spieler ein Grundgehalt, und was er mehr arbeitet, bekommt er zusätzliches Gehalt. Ein Vertreter bekommt ja auch ein Grundgehalt, und für das, was er verkauft, eine Provision. Gleiches Konzept.

Das ist richtig, es kommt für eine Gültigkeit hier speziell auf das Grundgehalt an. Da dieses bei Ribery aktuell mit geschätzen 12 Millionen Euro aber sehr hoch ist, denke ich nicht, dass es im neuen Vertrag wesentlich weniger sein wird.

Ribery wird sich kaum auf einen solchen risikoreichen Vertrag einlassen, der ist ja nicht dumm und sich seiner Verletzungsanfälligkeit sicher bewusst. Daher muss ich davon ausgehen, dass sich Ribery auch in seinem neuen Vertrag fürstlich entlohnen lässt.

Meiner Meinung nach wäre aber schon ein Vertrag über 6 Millionen bei Ribery kaum noch leistungsgerecht und würde viel mehr einen richtigen A-Transfer blockieren/erschweren. Da sind wir aber immerhin schon 50% des aktuellen Gehalts drunter.

Ich habe zumindest gelesen, dass sowohl Ribéry als auch Robben mit ihren neuen Veträgen immer noch ihr altes Gehalt erreichen können. 
6 Millionen für einen Spieler wie Ribéry wäre immer noch ein verdammt guter Deal. 
Da sich aber beide noch als Stammspieler sehen, wage ich die Prognose, dass einer von beiden gehen wird. Und ich tippe auf Robben.
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Philipp Lahm, nach dem WM Finale 2014
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(07.05 2018, 00:14)gkgyver schrieb:  Ich find dieses Prinzip "klar hat er keine Qualifikationen, aber lass ihn mal machen", für ein globales 700 Millionen Euro Unternehmen einfach nur Wahnsinn. Und grob fahrlässig.
Welches andere Unternehmen dieser Größe stellt bitte nach diesem Prinzip ein?

Ohne entsprechende Qualifikationen bekommst du heute in großen Unternehmen nicht mal einen Job als Sekretärin, aber wir als FC Bayern, Top 5 Club der Welt, besetzen nun offenbar im größeren Stil Positionen nach genau diesem Prinzip. Klar kann ich immer sagen, dass ich die Leute doch auch mal einfach machen lassen kann. Nur, welches große Unternehmen ist denn bitte so strohdämlich und stellt reihenweise unerfahrene Neulinge für elementare Positionen ein, wenn man sein Standing halten will, und wenn wir gleichzeitig sowohl die Strahlkraft als auch das Geld hätten, uns bei einigen der besten und erfahrensten Leuten auf der jeweiligen Position zu bedienen?
Geh doch mal in ein Bewerbungsgespräch bei einer großen Firma, und sag dem Gegenüber, dass dir zwar klar ist, dass vor der Tür 10 andere sitzen, die auf dem Lebenslauf mehr Erfolge, mehr Erfahrung usw nachweisen können, man dich doch aber bitte "einfach mal machen lassen" soll. Das Gespräch endet dann mit "Wir rufen Sie dann zurück".
Genau so werden bei uns aber aktuell Positionen vergeben, angefangen vom Sportdirektor, über den Trainer, bis hin zu den Nachwuchstrainern.

Dass man ab und an Risiken eingehen und auch mal was ausprobieren muss, wenn vielleicht keine besseren Alternativen vorhanden sind, meinetwegen. Aber das ist bei uns ja definitiv nicht der Fall. Da scheitert es an ganz anderer Stelle.

Nochmal, Kovac hat auch nicht weniger Qualifikation als die anderen Kandidaten. Du kannst dir deinen Wunschtrainer eben nicht züchten, sondern musst nehmen was da ist. Kovac spricht deutsch, ist Ex-Spieler, hat in Frankfurt erfolgreich gearbeitet und hat eine Ausstiegsklausel. Passt.
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-Boeschner, kompetentestes Forenmitglied, April 2018 Wink
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(07.05 2018, 00:23)Boeschner schrieb:  
(07.05 2018, 00:14)gkgyver schrieb:  Ich find dieses Prinzip "klar hat er keine Qualifikationen, aber lass ihn mal machen", für ein globales 700 Millionen Euro Unternehmen einfach nur Wahnsinn. Und grob fahrlässig.
Welches andere Unternehmen dieser Größe stellt bitte nach diesem Prinzip ein?

Ohne entsprechende Qualifikationen bekommst du heute in großen Unternehmen nicht mal einen Job als Sekretärin, aber wir als FC Bayern, Top 5 Club der Welt, besetzen nun offenbar im größeren Stil Positionen nach genau diesem Prinzip. Klar kann ich immer sagen, dass ich die Leute doch auch mal einfach machen lassen kann. Nur, welches große Unternehmen ist denn bitte so strohdämlich und stellt reihenweise unerfahrene Neulinge für elementare Positionen ein, wenn man sein Standing halten will, und wenn wir gleichzeitig sowohl die Strahlkraft als auch das Geld hätten, uns bei einigen der besten und erfahrensten Leuten auf der jeweiligen Position zu bedienen?
Geh doch mal in ein Bewerbungsgespräch bei einer großen Firma, und sag dem Gegenüber, dass dir zwar klar ist, dass vor der Tür 10 andere sitzen, die auf dem Lebenslauf mehr Erfolge, mehr Erfahrung usw nachweisen können, man dich doch aber bitte "einfach mal machen lassen" soll. Das Gespräch endet dann mit "Wir rufen Sie dann zurück".
Genau so werden bei uns aber aktuell Positionen vergeben, angefangen vom Sportdirektor, über den Trainer, bis hin zu den Nachwuchstrainern.

Dass man ab und an Risiken eingehen und auch mal was ausprobieren muss, wenn vielleicht keine besseren Alternativen vorhanden sind, meinetwegen. Aber das ist bei uns ja definitiv nicht der Fall. Da scheitert es an ganz anderer Stelle.

Nochmal, Kovac hat auch nicht weniger Qualifikation als die anderen Kandidaten. Du kannst dir deinen Wunschtrainer eben nicht züchten, sondern musst nehmen was da ist. Kovac spricht deutsch, ist Ex-Spieler, hat in Frankfurt erfolgreich gearbeitet und hat eine Ausstiegsklausel. Passt.

Du musst nehmen was da ist....

Genau das ist das Problem und zeigt, wie umprofessionell und fahrlässig die Trainersuche stattgefunden hat. Man hat den genommen, der gerade noch zur Verfügung stand.
Weil er Spieler beim FCB war. Weil er deutsch spricht? Das reicht heute also aus um ein Millionegehalt zu bekommen und in diesem Unternehmen eine Key Position zu bekommen?
Wurde Lahm nicht abgelehnt, weil er zu wenig Erfahrung hatte?

Dazu ein Auszubildender als Sportdirektor, dessen Interviews schlimmer denn besser werden.

Das ist Wahnsinn.
Porsche, stolzes Mitglied von Forum für FC Bayern Fans - Bayernkurve.de seit May 2012.
Antworten

Nehmen, was da ist ... Wenn ich so einen unfassbaren Blödsinn lese.
Tuchel wäre zu haben gewesen, Nagelsmann, Sarri, Allegri, Pocchettino, Enrique ... Kovac wurde es weil dessen Nummer in Brazzos Smartphone gespeichert ist. Ich bin es echt leid, auf die Scheuklappen-Phantasten einzugehen, die immer den gleichen Müll wiederholen, von wegen Kovac sei "alternativlos" gewesen.

Unsere Führung baut zusammenhangslosen Mist ins weiß-blaue hinein. Das steht unterm Strich, und nichts anderes.
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Philipp Lahm, nach dem WM Finale 2014
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(07.05 2018, 05:59)gkgyver schrieb:  Nehmen, was da ist ... Wenn ich so einen unfassbaren Blödsinn lese.
Tuchel wäre zu haben gewesen, Nagelsmann, Sarri, Allegri, Pocchettino, Enrique ... Kovac wurde es weil dessen Nummer in Brazzos Smartphone gespeichert ist. Ich bin es echt leid, auf die Scheuklappen-Phantasten einzugehen, die immer den gleichen Müll wiederholen, von wegen Kovac sei "alternativlos" gewesen.

Unsere Führung baut zusammenhangslosen Mist ins weiß-blaue hinein. Das steht unterm Strich, und nichts anderes.

Nein, der Traner musste deutsch sein. Tuchel hat abgesagt. Hasenhüttel wollte noch nicht und Nagelsmann durfte nicht. Wer ist denn jetzt noch übrig, der besser gepasst hätte, als Kovac?
Du scheinst die ganze Kovac-Sache viel zu persönlich zu nehmen. So kann man aber schlecht mit dir diskutieren. Ich gebs auf. In ein paar Monaten werden wir schlauer sein.
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-Boeschner, kompetentestes Forenmitglied, April 2018 Wink
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(07.05 2018, 05:34)Porsche schrieb:  
(07.05 2018, 00:23)Boeschner schrieb:  
(07.05 2018, 00:14)gkgyver schrieb:  Ich find dieses Prinzip "klar hat er keine Qualifikationen, aber lass ihn mal machen", für ein globales 700 Millionen Euro Unternehmen einfach nur Wahnsinn. Und grob fahrlässig.
Welches andere Unternehmen dieser Größe stellt bitte nach diesem Prinzip ein?

Ohne entsprechende Qualifikationen bekommst du heute in großen Unternehmen nicht mal einen Job als Sekretärin, aber wir als FC Bayern, Top 5 Club der Welt, besetzen nun offenbar im größeren Stil Positionen nach genau diesem Prinzip. Klar kann ich immer sagen, dass ich die Leute doch auch mal einfach machen lassen kann. Nur, welches große Unternehmen ist denn bitte so strohdämlich und stellt reihenweise unerfahrene Neulinge für elementare Positionen ein, wenn man sein Standing halten will, und wenn wir gleichzeitig sowohl die Strahlkraft als auch das Geld hätten, uns bei einigen der besten und erfahrensten Leuten auf der jeweiligen Position zu bedienen?
Geh doch mal in ein Bewerbungsgespräch bei einer großen Firma, und sag dem Gegenüber, dass dir zwar klar ist, dass vor der Tür 10 andere sitzen, die auf dem Lebenslauf mehr Erfolge, mehr Erfahrung usw nachweisen können, man dich doch aber bitte "einfach mal machen lassen" soll. Das Gespräch endet dann mit "Wir rufen Sie dann zurück".
Genau so werden bei uns aber aktuell Positionen vergeben, angefangen vom Sportdirektor, über den Trainer, bis hin zu den Nachwuchstrainern.

Dass man ab und an Risiken eingehen und auch mal was ausprobieren muss, wenn vielleicht keine besseren Alternativen vorhanden sind, meinetwegen. Aber das ist bei uns ja definitiv nicht der Fall. Da scheitert es an ganz anderer Stelle.

Nochmal, Kovac hat auch nicht weniger Qualifikation als die anderen Kandidaten. Du kannst dir deinen Wunschtrainer eben nicht züchten, sondern musst nehmen was da ist. Kovac spricht deutsch, ist Ex-Spieler, hat in Frankfurt erfolgreich gearbeitet und hat eine Ausstiegsklausel. Passt.

Du musst nehmen was da ist....

Genau das ist das Problem und zeigt, wie umprofessionell und fahrlässig die Trainersuche stattgefunden hat. Man hat den genommen, der gerade noch zur Verfügung stand.
Weil er Spieler beim FCB war. Weil er deutsch spricht? Das reicht heute also aus um ein Millionegehalt zu bekommen und in diesem Unternehmen eine Key Position zu bekommen?
Wurde Lahm nicht abgelehnt, weil er zu wenig Erfahrung hatte?

Dazu ein Auszubildender als Sportdirektor, dessen Interviews schlimmer denn besser werden.

Das ist Wahnsinn.

Wie gesagt, Kovac war ja nicht im Kandidatenpool, nur weil er deutsch spricht und mal bei uns gespielt hat. Der hat in Frankfurt sehr gut gearbeitet. Das ist jetzt auch nicht irgendeiner aus der 2. oder 3. Liga. Wenn der nicht qualifiziert wäre, wäre er gar keine Option gewesen.
"Tuchel wird bei QSG spektakulär scheitern und den Verein um Jahre zurückwerfen"

-Boeschner, kompetentestes Forenmitglied, April 2018 Wink
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