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Löw und die "Nutella-Boys" - Fakt oder Fiktion?
#11
(12.11 2013, 14:48)DerKölner schrieb:  Ja, einen gefestigten älteren Spieler in die Mannschaft zu holen war ja schon immer ein Fehler, wie sagte doch uns Uwe 58 zu Walter:

''Mensch Uwe, wie soll das mit mir altem Sack gehen?''
''ich sach wenn ich für dich laufen soll Firtz sag Bescheid, mach ich''.

Wer weiß wie es für uns gelaufen wäre wenn diese Drec*sschweden unseren Kapitän nicht kaputt gemacht hätten.

Dasselbe dann 70 mit Seeler, alle dachten was will der alte denn in mexiko in der Hitze?

Hat dann mit Müller ne sagenhafte WM gespielt als eins der besten Sturmduos der Geschichte.

Nur weil ein Spieler etwas älter ist heißt das nicht das er ner jungen/jüngeren Mannschaft nicht helfen kann durch eben diese Führung.

Bezeichnend für ballack war zb wie er 2002 im Halbfinale diese Rote Karte bewusst riskiert damit dieses Tor nicht fällt, obwohl er wusste das es dann nix mit dem Finale für ihn selber wird, in den Dienst der Mannschaft gestellt.

Denn anders ging es nicht, wem traust du sowas heute zu?


Ich bin da ganz bei Dir. Eine Mannschaft braucht auch erfahrene Spieler, die die jungen Spieler führen, wenn es eng wird.

Nur eines ist auch klar: Der erfahrene Spieler muss leistungsmäßig in die Mannschaft passen und er darf kein Quertreiber sein, der die Teamchemie runiert. Beide Voraussetzungen waren bei Ballack nicht mehr gegeben.

Und auch an Dich nochmal die Frage: Wen hätte Löw aus Deiner Sicht wann berufen müssen? Wo soll Löw nicht nach Leistung nominiert und einen "nicht stromlinienförmigen" Spieler unberücksichtigt gelassen haben?

(12.11 2013, 15:49)donyman schrieb:  das exakt gleiche gilt heute für Klose: es gibt genügend jüngere spieler (Kießling, Kruse, Volland), die mindestens so gut sind wie Klose. erfahrung spielt ja (siehe Ballack) keine rolle. zudem ist Klose permanent verletzt.
trotzdem ist er für die wm quasi gesetzt. warum? du sagst es selber: weil man ihn auf die bank setzen kann und er nicht anfängt zu motzen. und das sind die typen die Löw will. duckmäuser.
mit denen gewinnst du aber eben keine titel.

Bei der Personalie Klose liegen wir vielleicht gar nicht so weit auseinander. Auf Klose sollte man im Sturm nicht als Hauptspieler setzen, da bin ich ganz bei Dir. Das wirft allerdings die Frage nach der Alternative zu Klose auf. Kießling kommt nicht an Klose ran. Kießling ist überschätzt und ihm fehlt internationales Format. Solche Stürmer hat es immer mal wieder gegeben, in der Nationalelf hat keiner von denen eine große Karriere gemacht. Ich sage nur: Roland Wolfarth.
Was Kruse und Volland drauf haben, wird sich zeigen. Ich nehme an, dass Löw wenigstens einen von beiden mit nach Brasilien nehmen wird. Kommt wohl auf den Saisonverlauf an. Man erinnere sich, dass Müller 2010 auch erst last-minute in den WM-Kader gerutscht ist. Wer weiß, welchen Stürmer es bis zum Saisonende noch nach oben spült (und wer sich noch verletzt). Wenn Lasogga weiterhin so knipst, darf der vielleicht auch mal ran.

Die Eigenschaft, sich auf die Bank setzen zu lassen, ohne durch stete Meckerei die Teamchemie zu beschädigen, sehe ich übrigens nicht als "Duckmäusertum", sondern eher als mannschaftsdienliches Verhalten (oder war Alessandro del Piero 2006 ein "Duckmäuser"?). Und als Joker könnte der Klose durchaus noch was taugen.
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#12
Ich werde die beiden Freundschaftsspiele abwarten, bevor ich hier meine Meinung schreiben werde. Ich gehe davon aus, dass Löw keine Experimente machen wird, was ja eigentlich sein Hobby ist.
#Rekordmeister



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#13
Seit der letzten EM und der jetzigen WM Quali gehen mir diese Länderspiele am Hintern vorbei, weil spätestens jetzt für jeden ersichtlich sein sollte, dass da kein kompetenter Trainer am Ruder sitzt. Dass Löw Führungsspieler mit Ecken und Kanten konsequent ünterdrückt ist da ein zweitrangiges Problem, viel schwerwiegender sind die fehlgeleiteten Personal- und Taktikentscheidungen.
Dass man gegen Schweden in zwei Spielen 7 Tore kassiert, und man das auch in der Öffentlichkeit (siehe ZDF, "das ist die spektakuläre Spielweise der deutschen Mannschaft") offenbar nicht als schwerwiegendes Problem erkennt, sagt alles.

Ich habe übrigens die Theorie dass dieses Umfeld in der Nationalmannschaft dazu führt dass viele Spieler die Einstellung haben "gewinnen wir was, ok, gewinnen wir nichts, auch ok", weil da meiner Meinung nach niemand da ist, der die Spieler mal in den Arsch tritt und sagt das geht so nicht. Weder der Trainer, noch der Co-Trainer, noch der Manager, noch die Öffentlichkeit.
Egal was die abliefern, man hat den Eindruck es wird durchgewunken.
Irgendwann merken die Spieler auch dass der Trainer keine Durchblick mehr hat.

Und dass das nicht zu Titeln führt dürfte klar sein.
"Great nations don't fight endless wars"
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#14
(12.11 2013, 19:52)gkgyver schrieb:  Dass Löw Führungsspieler mit Ecken und Kanten konsequent ünterdrückt ist da ein zweitrangiges Problem,

Und Du hast sicher die Güte, uns nun endlich einmal mitzuteilen, WELCHEN FÜHRUNGSSPIELER mit Ecken und kannten Löw konsequent unterdrückt haben soll.

Ich warte schon sehr lange darauf, dass endlich einmal jemand einen Namen nennt. Mir fällt nämlich wirklich kein Spieler von Format ein, der von Löw nicht ins Nationalteam berufen worden ist, obwohl die Leistungen gepasst haben.
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#15
(12.11 2013, 19:52)gkgyver schrieb:  Dass man gegen Schweden in zwei Spielen 7 Tore kassiert, und man das auch in der Öffentlichkeit (siehe ZDF, "das ist die spektakuläre Spielweise der deutschen Mannschaft") offenbar nicht als schwerwiegendes Problem erkennt, sagt alles.

Ich habe übrigens die Theorie dass dieses Umfeld in der Nationalmannschaft dazu führt dass viele Spieler die Einstellung haben "gewinnen wir was, ok, gewinnen wir nichts, auch ok", weil da meiner Meinung nach niemand da ist, der die Spieler mal in den Arsch tritt und sagt das geht so nicht. Weder der Trainer, noch der Co-Trainer, noch der Manager, noch die Öffentlichkeit.

Wäre unser Motzki mal besser da geblieben und hätte Radau gemacht, aber das hätte dem Mafia DFB ja nicht gefallen. Wink

Big Grin
Mein Herz schlägt gleich doppelt Rot-Weiß!!! [Bild: icon_fc_koeln.png] FCB
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#16
(12.11 2013, 23:48)Dremmler schrieb:  
(12.11 2013, 19:52)gkgyver schrieb:  Dass Löw Führungsspieler mit Ecken und Kanten konsequent ünterdrückt ist da ein zweitrangiges Problem,

Und Du hast sicher die Güte, uns nun endlich einmal mitzuteilen, WELCHEN FÜHRUNGSSPIELER mit Ecken und kannten Löw konsequent unterdrückt haben soll.

Ich warte schon sehr lange darauf, dass endlich einmal jemand einen Namen nennt. Mir fällt nämlich wirklich kein Spieler von Format ein, der von Löw nicht ins Nationalteam berufen worden ist, obwohl die Leistungen gepasst haben.

über namen zu diskutieren bringt dabei herzlich wenig. du hältst Kießling für überschätzt - ich Klose.
prinzipiell hast du recht, es gibt wenig deutsche spieler, die außer talent auch das nötige charisma mitbringen, um irgendwann wieder erfolgreich zu sein.
aber denjenigen, der genau diese qualitäten schon im jugendbereich fördern wollte - Matthias Sammer - hat Löw von anfang an gemobbt und schließlich (trotz großer erfolge) rausgeekelt, um seine weichspüler Dutt und Flick zu installieren. auffällig ist dabei schon, dass allesamt auf vereinsebene nie was gerissen haben, es sich aber sehr bequem in der DFB-hängematte machen.
(bin gespannt welchen job der DFB für Dutt parat hat, wenn sein Bremen-abenteuer mangels erfolg beendet ist).

im übrigen ist das ja nur ein teil von Löws problem. fakt bleibt, dass er aus einem überdurchschnittlichen kader, unterdurchschnittlich viel herausholt. lassen wir uns einfach überraschen, für was es in Brasilien reicht.
hasta la victoria siempre
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#17
Von seinen Erfolgen als Trainer wäre Jogi sowieso noch lange nicht bereit für die Nationalmannschaft gewesen, auch als Spieler keine Erfolge aufzuweisen, zweitklassig, das war er.

Herberger wiederrum war ein großer Spieler zu seiner Zeit, hatte nur kaum DFB Einsätze weil er mal ein Handgeld annahm, zwar begnadigt wurde aber nicht mehr beachtet.

Schön gewann als Spieler zweimal die Deutsche Fußballmeisterschaft und zweimal den Tschammer-Pokal. Zwischen 1937 und 1941 berief ihn Sepp Herberger zu 16 Länderspielen, bei denen Schön 17 Tore erzielte, in die Fußballnationalmannschaft.

Zu unserm Kaiser muss ich nicht viel sagen, das wissen wir alle was er leistete als Spieler.

Es waren immer große Persöhnlichkeiten an der Seitenlinie wenn wir was gerissen haben, Leute die aus eigener Erfahrung wissen wie sich Erfolg anfühlt.

Ich glaube auch Jogi ist unfähig die Jungs richtig zu motivieren/einzustellen vor großen Spielen.
Er war Klinsis Taktiker, das kann er, aber das wars dann auch schon.

Oder traut ihr Jogi zu seiner Truppe vor nem Final Spiel etwas zu sagen wie ''Geht´s raus und spielt´s Fußball'', womit er ihnen, meiner Meinung nach, einiges an Druck nahm, kein taktisches Geplänkel mehr, keine Statistiken, einfach nur dieser Satz der sie alle dran erinnert hat was sie am liebsten tun.

Während Löw seine Mannschaft lieber mit ner Anpassung an das gegnerische System überrascht obwohl er sonst in 99% der Fälle komplett lern und kritik resistent ist.
Mein Herz schlägt gleich doppelt Rot-Weiß!!! [Bild: icon_fc_koeln.png] FCB
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#18
(13.11 2013, 12:51)DerKölner schrieb:  Von seinen Erfolgen als Trainer wäre Jogi sowieso noch lange nicht bereit für die Nationalmannschaft gewesen, auch als Spieler keine Erfolge aufzuweisen, zweitklassig, das war er.

So langsam wird es kurios. Nachdem keiner genau benennen konnte, welche "nicht stromlinienförmigen" Spieler Löw zu Unrecht nicht berücksichtigt haben soll, wird ihm jetzt vorgeworfen werden, er sei als Spieler nicht gut genug gewesen. Ist das Dein Ernst?

Udo Lattek, Ottmar Hitzfeld, Jürgen Klopp, Jose Mourinho, Louis van Gaal, Otto Rehagel. Alles Pappnasen und keine würdigen Nationaltrainer, weil Sie als Spieler keine wichtigen Titel gewonnen haben? Mannomann, auf welchem Niveau disukutieren wir hier...



Zitat:Es waren immer große Persöhnlichkeiten an der Seitenlinie wenn wir was gerissen haben, Leute die aus eigener Erfahrung wissen wie sich Erfolg anfühlt.

Schon klar. Bestechende Argumente für jemanden, der nur drei Bundestrainer kennt...
Schau mal auf Jupp Derwall, der uns ja immerhin zu einem EM-Titel und einer Vizeweltmeisterschaft geführt hat. Der wußte als Spieler auch nicht aus eigener Erfahrung, "wie sich Erfolg anfühlt".

Zitat:Oder traut ihr Jogi zu seiner Truppe vor nem Final Spiel etwas zu sagen wie ''Geht´s raus und spielt´s Fußball'', womit er ihnen, meiner Meinung nach, einiges an Druck nahm, kein taktisches Geplänkel mehr, keine Statistiken, einfach nur dieser Satz der sie alle dran erinnert hat was sie am liebsten tun.

Ah ja, der Franz. Das waren noch Zeiten. Heute gewinnt man damit keinen Blumentopf mehr. Die Zeiten haben sich geändert.

Ich glaube auch nicht, dass Löw ein schlechter Motivator ist. Er muss mit dem Spielermaterial arbeiten, das er hat. Und da fehlen eben leider die nervenstarken Spieler, die auch (oder gerade) unter Druck Leistung bringen. Dafür kann aber Löw nichts.

Oder meinst Du, unser Team war im CL Finale gegen Chelsea nicht motiviert? Klar waren die motiviert, aber viele haben dem Druck nicht gut standhalten können. Ähnlich gegen Dortmund ein Jahr später, wo wir trotz großer Dominanz und Ballüberlegenheit am Ende noch zittern mussten.
Achte mal auf Schweinsteiger. Weltklassespieler, große Erfahrung usw. Trotzdem gehen dem in großen Spielen (insbesondere in den ersten Minuten) oftmals ein paar Bälle vom Fuß. Oder Robben, der auch nicht der nervenstärkste ist (glücklicherweise aber im CL Finale eingenetzt hat).
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#19
Wer sagt das ich nicht mehr Trainer kenne?
Was soll denn diese dumme Unterstellung?

Nur weil hier Leute nicht mit übereinstimmen?

Und was habe ich mit anderen Nationen zu tun, ich rede über Deutschland.

Und selbst Derwall ist vor der WM 54 im Wembley Stadion vor 100000 Leuten aufgelaufen, nähmlich als der gute Herberger neue Spieler ausprobierte, dann nochmal vor 70000 in Lissabon gegen Portugal.

Im Gegensatz zu Löw wusste also auch der gute Jupp wie sich das anfühlt. Smile

Also mehr als Jogi hat auch er in der Nationalmannschaft gerissen, nähmlich gut genug zu sein das der Bundestrainer sich für ihn interessierte. Wink
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#20
(13.11 2013, 15:23)DerKölner schrieb:  Also mehr als Jogi hat auch er in der Nationalmannschaft gerissen, nähmlich gut genug zu sein das der Bundestrainer sich für ihn interessierte. Wink

Ich gebs auf. Deiner Logik ist nicht beizukommen.
Zunächst bemängelst Du, dass Löw als Spieler keine Erfolge aufzuweisen hatte und behauptest, bei erfolgreichen Turnieren seien unsere Bundestrainer stets große Persönlichkeiten gewesen, die gewusst hätten, "wie sich Erfolg anfühlt".

Dann bringe ich Derwall ins Spiel und nun bringst Du vor, "wissen, wie Erfolg sich anfühlt" bedeute bereits, in zwei Freundschaftsspielen für die Nationalmannschaft aufgelaufen zu sein. Vielleicht sollten wir es demnächst mal mit Paule Beinlich als Bundestrainer versuchen. Der hat zwar (wie Derwall) auch nie was gewonnen, aber hat es immerhin auf 5 Einsätze in der Nationalelf gebracht. Der hat also 5x erlebt, wie sich Erfolg anfühlt. Löw hingegen durfte den Erfolg nur in der U21 Nationalmannschaft anfühlen... ...und das auch nur 4x, was ihn als Trainer selbstverständlich disqualifiziert.

Und dass nach den von Dir aufgestellten Voraussetzungen auch Hitzfeld, Rehagel und Klopp nicht als Bundestrainer geeignet wären, übergehst Du in dem Beitrag nach wie vor geflissentlich.
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