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Normale Version: Ablösen abschaffen - freie Fahrt für Elitebildung
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Also ganz ehrlich, dass man so eine Änderung des Wechseltheaters als Gewinn für kleinere Vereine verkaufen kann, ist doch Verarsche pur. Dem Spieler die Möglichkeit zu geben, nach einer Saison einfach so den Verein zu wechseln, ohne Ablöse, ohne nichts, vielleicht mit Entschädigung aus der allgemeinen Kasse, das schadet kleineren Vereinen noch mehr, und lässt mittelfristig die Gehälter explodieren.

Als ob das Problem je die Ablöse war. Ohne Ablösesumme, ohne fixen Vertrag, gehen die guten Spieler trotzdem zu den großen Vereinen, und die kleineren partizipieren am Umsatz der Bayerns, Manchesters, und Reals gar nicht mehr.

Denn die Gehälter konnten die kleineren eh nie mitgehen, und durch die Änderung der Regeln erst recht nicht mehr, weil die wegfallenden Ablösen in die Gehälter investiert werden können. Quasi die Legalisierung/Salonfähig machen des Handgelds.

Damit können die Spieler auch den Verein Jahr für Jahr unter Druck setzen: mehr Gehalt oder ich gehe. Das führt zu einer EXPLOSION der Gehälter.

Sollte die Regelung durchgehen, kann man die Topstellung Europas Elite gleich zementieren.
Vereine, die dann nicht auf die Forderungen der Spieler eingingen, könnten mit einem Schlag pleite sein.
Gerichte haben schon im Falle Bosman den Fußball wesentlich teurer, zu Ungunsten der kleinen Vereine, gemacht.
Wo haben öffentliche Gericht und Gewerkschaften im Sport schon einmal etwas fachbezogen positives entschieden?
Soprt gehört in die Sportgerichtsbarkeit.
Das Nichtbezahlen von Spielergehältern, das muß allerdings besser geregelt werden, aber nicht vor öffentlichen Gerichten.

ToooooooooooR

(05.10 2015, 21:35)gkgyver schrieb: [ -> ]Also ganz ehrlich, dass man so eine Änderung des Wechseltheaters als Gewinn für kleinere Vereine verkaufen kann, ist doch Verarsche pur. Dem Spieler die Möglichkeit zu geben, nach einer Saison einfach so den Verein zu wechseln, ohne Ablöse, ohne nichts, vielleicht mit Entschädigung aus der allgemeinen Kasse, das schadet kleineren Vereinen noch mehr, und lässt mittelfristig die Gehälter explodieren.

Als ob das Problem je die Ablöse war. Ohne Ablösesumme, ohne fixen Vertrag, gehen die guten Spieler trotzdem zu den großen Vereinen, und die kleineren partizipieren am Umsatz der Bayerns, Manchesters, und Reals gar nicht mehr.

Denn die Gehälter konnten die kleineren eh nie mitgehen, und durch die Änderung der Regeln erst recht nicht mehr, weil die wegfallenden Ablösen in die Gehälter investiert werden können. Quasi die Legalisierung/Salonfähig machen des Handgelds.

Damit können die Spieler auch den Verein Jahr für Jahr unter Druck setzen: mehr Gehalt oder ich gehe. Das führt zu einer EXPLOSION der Gehälter.

Sollte die Regelung durchgehen, kann man die Topstellung Europas Elite gleich zementieren.

Wenn das durchgeht, dann muss ich meine Fußballromantik noch mal hinterfragen... Denn Fußballmillionäre... ok, meinetwegen... aber bitte keine Fußballmilliardäre... Das wäre dann einfach wirklich too much für mich und mein Gerechtigkeitsgefühl.
Worum gehts eigentlich genau ?
(06.10 2015, 07:15)Der Pep 94 schrieb: [ -> ]Worum gehts eigentlich genau ?

Die Spielergewerkschaft hat Beschwerde gegen das Transfersystem im Fußballgeschäft bei der EU-Kommission eingereicht.
(06.10 2015, 07:24)Jano schrieb: [ -> ]
(06.10 2015, 07:15)Der Pep 94 schrieb: [ -> ]Worum gehts eigentlich genau ?

Die Spielergewerkschaft hat Beschwerde gegen das Transfersystem im Fußballgeschäft bei der EU-Kommission eingereicht.

Das hab ich mitgektiegt, ich kann mir aber nichts darunter vorstellen. Das wär doch dann ein noch größerer Verlust für die Vereine. Nehmen wir an ein KdB will dann weg aus Wolfsburg, muss aber noch zwei Jahre Vertrag erfüllen. Dann ist er unzufrieden und der Verein bekommt keine 70 Mio. für ihn. Wär doch ein Verlustgeschäft für beide.


Uns braucht das nicht zu jucken, denn wenn die Spieler den Verein wählen und nicht zum Höchstbietenden wechseln, dann wird immer wieder Real, Barca und Bayern genannt werden.

Man sollte etwas an den Gehältern,nicht an den Ablösesummen ändern.
(06.10 2015, 07:46)Der Pep 94 schrieb: [ -> ]
(06.10 2015, 07:24)Jano schrieb: [ -> ]
(06.10 2015, 07:15)Der Pep 94 schrieb: [ -> ]Worum gehts eigentlich genau ?

Die Spielergewerkschaft hat Beschwerde gegen das Transfersystem im Fußballgeschäft bei der EU-Kommission eingereicht.

Das hab ich mitgektiegt, ich kann mir aber nichts darunter vorstellen. Das wär doch dann ein noch größerer Verlust für die Vereine. Nehmen wir an ein KdB will dann weg aus Wolfsburg, muss aber noch zwei Jahre Vertrag erfüllen. Dann ist er unzufrieden und der Verein bekommt keine 70 Mio. für ihn. Wär doch ein Verlustgeschäft für beide.


Uns braucht das nicht zu jucken, denn wenn die Spieler den Verein wählen und nicht zum Höchstbietenden wechseln, dann wird immer wieder Real, Barca und Bayern genannt werden.

Man sollte etwas an den Gehältern,nicht an den Ablösesummen ändern.

Die Spielergewerkschaft tritt halt für die Spieler ein und nicht für die Vereine.
Die Spieler würden sich bei einer Abschaffung der Ablöse noch mehr den Löffel vergolden. (Gehalt, Handgelder, Bonus, etc.)
(06.10 2015, 07:46)Der Pep 94 schrieb: [ -> ]
(06.10 2015, 07:24)Jano schrieb: [ -> ]
(06.10 2015, 07:15)Der Pep 94 schrieb: [ -> ]Worum gehts eigentlich genau ?

Die Spielergewerkschaft hat Beschwerde gegen das Transfersystem im Fußballgeschäft bei der EU-Kommission eingereicht.

Das hab ich mitgektiegt, ich kann mir aber nichts darunter vorstellen. Das wär doch dann ein noch größerer Verlust für die Vereine. Nehmen wir an ein KdB will dann weg aus Wolfsburg, muss aber noch zwei Jahre Vertrag erfüllen. Dann ist er unzufrieden und der Verein bekommt keine 70 Mio. für ihn. Wär doch ein Verlustgeschäft für beide.


Uns braucht das nicht zu jucken, denn wenn die Spieler den Verein wählen und nicht zum Höchstbietenden wechseln, dann wird immer wieder Real, Barca und Bayern genannt werden.

Man sollte etwas an den Gehältern,nicht an den Ablösesummen ändern.


Die Gewerkschaft möchte aber nicht, dass Verträge dann erfüllt werden müssen, sondern dass ein Spieler dann sogar jeden Sommer wechseln dürfte.

Das schadet 80-90% aller Vereine massivst. Das ist Populismus pur.
Deckelung der Gehälter wäre die einzige Möglichkeit, aber das fordert die Gewerkschaft der SPIELER natürlich nicht.
Bereits Bosman war katastrophal für die Wettbewerbsfähigkeit europaweit, in der Bundesliga am eindrücklichsten zu sehen. Die neue Regelung wäre dann wirklich, wirklicher, am wirklichsten das Ende aller Fußballromantik. Aber ich denke, es würde dann in Deutschland und Frankreich zum Fansturm kommen, sodass das System in der Form nicht haltbar wäre.
(06.10 2015, 10:57)gkgyver schrieb: [ -> ]Das schadet 80-90% aller Vereine massivst. Das ist Populismus pur.
Deckelung der Gehälter wäre die einzige Möglichkeit, aber das fordert die Gewerkschaft der SPIELER natürlich nicht.

So ist es... ich denke aber sie werfen jetzt einfach mal eine ganz massive Forderung in den Raum, um sich medial zu positionieren und evtl. die Ausgangssituation für andere - weniger einschneidende - Forderungen zu verbessern.
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